Dezember-Sonnendecke und Erich Kästner

Die letzten Monate sind so schnell vergangen und ich habe hier schon länger nichts mehr eingetragen. Einige Sachen übers Jahr habe ich fotografiert, viele nicht, es gibt Momente, die man nicht einfangen kann oder möchte. Manchmal möchte man es, hat aber keine Kamera dabei, ich denke, jeder kennt dies, aber auch wissend, dass man das besondere Gefühl in gerade diesem Moment sowieso nicht einfangen kann :-)-

Gestern bin ich über dieses Dezember-Gedicht von Erich Kästner gestolpert, den Ausschnitt möchte ich gerne mit euch teilen. Die ersten zwei Sätze sagen genau das aus, wie das Jahr verlaufen ist.

 

…Ist viel geschehen. Ward viel versäumt.
Ruht beides unterm Schnee.
Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.
Und Wehmut tut halt weh.

Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.
Nichts bleibt. Und nichts vergeht.
Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.
Nützt nichts, dass man’s versteht.

Und wieder stapft der Nikolaus
durch jeden Kindertraum.
Und wieder blüht in jedem Haus
der goldengrüne Baum…..

 

 

 

In diesem grauen Wetter-Allerlei mit Regen und Kälte habe ich eine Decke für eine meiner Enkelinnen fertiggestellt, Farben von Sonnengelb bis Türkisblau, etwas Magentarosa und dann noch ein paar graue Flecken, um die Decke etwas ruhiger zu machen. Für die Rückseite habe ich einen ganz weichen Flanell ausgewählt, dessen Farbtupfer auch auf der Vorderseite vorkommen und damit die Rückseite etwas lebendiger wirkt, noch einen Streifen bunter Stoffe eingenäht. Geschnitten sind die Quadrate 14,5 cm im Quadrat, also ein genähtes Quadrat ist 13 x 13 cm groß, die Decke mit Rand ca. 1.50 x 2m. Die Füllung besteht aus einem Baumwollvlies.

Die Decke ist handgequiltet. Das Quiltmuster hat mir zuerst etwas Kopfzerbrechen gemacht, habe mich dann aber für ein Rautenmuster entschieden, welches in den Quadraten richtig gut herauskommt.

 

 

Ein kleiner Rückblick:

 

 

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