1. Scraps+Streifen

Meine Resteboxen quillen über, deswegen gibt es nur eine Lösung: einige Scrap-Quilts. Für diesen Quilt brauche ich Streifen in 2 verschiedene Längen, ungefähr 15 und 20 cm, dieses möchte ich als Endmaß.

Zuerst wird sortiert: Streifen in verschiedenen Breiten und mittleren Tönen und – damit der Quilt nicht zu blaß wird – einige dunklere Töne punktmäßig hinzufügen.

Nur auf eine Distanz kann ich richtig erkennen, wie die Farben miteinander harmonieren. Deswegen ist eine Design-Wand „Gold wert“ und da die Streifen ohne Nadeln auf dem Untergrund haften, kann man sie leicht umhaften…eine neue Wortschöpfung :-). Dann die einzelnen Streifen in eine Reihen vernähen.
TIPP: Eine Reihe auf mehreren Etappen nähen, nur immer so viele Streifen aneinandernähen, dass man die einzelnen Teil-Stücke noch bequem mit dem Lineal begradigen kann. Das macht das Einkürzen ganz einfach. Bei diesem Quilt besteht eine Reihe aus 3 Teilstücken.

Als Rückstoff habe ich einen farblich passenden Flanellstoff ausgesucht und die 2 Stoffstücke mit Streifen verbreitert. Mir gefällt das, es gibt einem ruhigen Rückstoff noch ein bißchen Pfiff.

… und dann das unvermeidliche Heften. Dazu klebe ich die Ecken der Rückseite immer mit Malerkrepp auf den Boden, damit der Rückstoff beim Heften nicht verrutscht und Falten wirft.

Dann natürlich das Quilten. Ich quilte mit der Hand, das ist für mich so richtig entspannend. Dazu gute Musik und es geht fast wie von alleine. Zuerst hatte ich mir überlegt, lange Ranken hineinzuquilten, habe mich aber anders entschieden und versetzt hochstehende Quadrate eingequiltet.

Dann noch das Binding…und fertig ist die Decke.

  

 

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